Was ist Non-Classical Gung Fu

 

 

Ende der fünfziger Jahre, trainierte Jesse R. Glover fast täglich mit Bruce Lee. Zuerst nur klassisches Wing Chun Kung Fu, später jedoch, fing Bruce Lee an mit verschiedenen Techniken zu experimentieren und die Wing Chun-Techniken stark zu verändern, bzw. zu vereinfachen. Er reduzierte die Techniken auf eine geringe Anzahl, die dann sehr direkt und daher effektiv waren.

Auf der Grundlage dieser Trainingserfahrungen erschuf Jesse R. Glover dann seine eigene Trainingsmethode, und nannte diese “Non-Classical Gung Fu”. Er erkannte schon frühzeitig, dass es so gut wie unmöglich ist Bruce Lees Kampfstil auf den durchschnittlichen Menschen zu übertragen und entwickelte Techniken, die auch mit durchschnittlicher Kraft und Schnelligkeit anwendbar sind.

Non-Classical Gung Fu besteht aus folgenden Hauptteilen :

Diverse Schlagtechniken und Schlagkrafttraining (größtenteils gerade Faustschläge)
schnelle Angriffstechniken und effektive Selbstverteidigungstechniken
Kräftigungsübungen für die gesamte Körpermuskulatur
sowie dem Chi-Sao Training

Im Non-Classical Gung Fu gibt es zusätzlich einige Tritttechniken (vor allem Low-Kicks), welche aber nicht mit den Jeet Kune Do Techniken zu vergleichen sind.

Yip Man und Bruce Lee im Chi Sao-Training in Hongkong

Bruce Lee (rechts) im Chi Sao-Training mit seinem Lehrer Yip Man in Hongkong.